Übersetzt mit Google Translate. Originaltext anzeigen .
Jef Diederen war ein niederländischer Maler und Grafiker.
Diederen war einer der sogenannten Amsterdamer Limburger.
Seine späteren Gemälde gelten als abstrakte Kunst.
Von 1939 bis 1943 besuchte er die Sekundarschule für Kunst und Handwerk in Maastricht, wo er Pieter Defesche und Ger Lataster kennenlernte.
An der Kunstgewerbeschule wurden den Schülern nahezu alle künstlerischen Disziplinen vermittelt, von der Malerei und Grafik bis hin zur Glaskunst und Theatergestaltung.
1943 setzte Jef seine Ausbildung (Zeichnen) an der „Rijksakademie van Beeldende Kunsten“ in Amsterdam fort, verließ die Schule jedoch ein Jahr später erneut, um 1947 seine Ausbildung fortzusetzen.
Er nahm 1948 an der Gruppenausstellung Amsterdam Painters of Now teil und schloss 1951 sein Studium der Monumental- und Dekorationsmalerei ab.
In den Jahren 1948, 1949 und 1950 erhielt er die königliche Subvention für freie Malerei.
An der Rijksacademie lernte Diederen neben Lataster auch Karel Appel und Corneille als Kommilitonen kennen.
Bis 1955 malte er hauptsächlich Landschaftsgouachen und Zeichnungen.
Es handelt sich überwiegend um realistische Landschaften aus seiner Heimatregion Südlimburg.
Die als „Amsterdamer Limburger“ bezeichneten Maler wurden schließlich für ihre sehr unterschiedlichen Werke bekannt, sie waren jedoch alle stark von der französischen Post-/Impressionismus-Kunst beeinflusst.
Anschließend entwickelte er sich – wie Ger Lataster – in eine abstrakte Richtung, obwohl die Landschaft für ihn weiterhin eine große Inspiration blieb.
Die Maße seiner Ölgemälde waren oft eigenwillig und gerade deshalb auffällig und er kombinierte auch Leinwände unterschiedlicher Größe miteinander.
Die Kunst von Jef Diederen ist lyrisch-abstrakt und hat trotz der kräftigen Farben eine freundliche und sanfte Ausstrahlung. Frankreich war eine wichtige Inspirationsquelle.
Darüber hinaus ist sein Schaffen von großem gesellschaftlichen Engagement geprägt.
In seinen Werken reagiert er unter anderem auf die Apartheid in Südafrika, jüdische Feiertage, Hinrichtungen der Nazis in der Ukraine, die Unterdrückung der Inder in den USA, die palästinensische Intifada, die politischen Gefangenen in Spanien unter dem Franco-Regime und den Vietnamkrieg. In seinen Landschaftsbildern hat er jedoch auch ein Auge für die Entvölkerung der ländlichen Gebiete in Frankreich.
Er zollt seinen Jazzhelden wie Albert Ayler oder Lieblingskünstlern wie Cézanne sowie seinen Künstlerfreunden Lei Molin und Pieter Defesche ausführlich Tribut.
Diederen lässt sich von den Texten seiner Freunde, der Dichter Lucebert und Bert Schierbeek, und von mittelalterlichen spanischen Geschichten (wie „Romance del Prisonero“) inspirieren.
Als eigenwilliger Künstler strebte er nie eine dauerhafte Zugehörigkeit zu Gruppen oder Bewegungen an.
Neben seinen zahlreichen Gemälden und Arbeiten auf Papier führte er auch verschiedene Aufträge für Wandmalereien und Glasfenster aus.
Jef Diederen ist einer der bedeutendsten Grafiker in den Niederlanden nach dem Zweiten Weltkrieg.
Er unterrichtete auch an der Kunstakademie Den Bosch.
1987 wurde ihm der Jeanne-Oosting-Preis verliehen.